Exkursion zu den Greentowers der Deutschen Bank

08.07.2010

Exkursion zu den Greentowers der Deutschen Bank

Die Mitglieder des WiBiNET e.V. erhielten bei der diesjährigen Exkursion die einmalige Gelegenheit zur Besichtigung der Baumaßnahmen zur nachhaltigen Modernisierung der „Greentowers“, die zu einem globalen Vorbild und einer eigenen Marke für die Deutsche Bank werden sollen. Dabei wurde im Rahmen einer Führung, trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen, auf der Baustelle ein direkter Einblick über Ausmaß und die technischen Besonderheiten dieser vielbeachteten Baumaßnahme gewährt.

Herr Achenbach, der bei der Deutschen Bank die Verantwortung für das gesamte Projekt trägt, gestaltete diese Veranstaltung durch einen durch ihn persönlich kommentierten Rundgang sowie anhand einer sehr informativen Präsentation, in der weitere Hintergrundinformationen zu dem Projekt dargestellt wurden.Die beiden Bankentürme, die im Volksmund auch „Soll und Haben“ genannt werden, sollen zu den umweltfreundlichsten Hochhäusern der Welt werden. Damit werden sie einen aktiven Klimaschutzbeitrag zu der von der Deutschen Bank formulierten Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit beitragen. Ziel ist es, in wenigen Jahren weltweit CO2-neutrale Bürostandorte vorzuweisen. Die Unternehmenszentrale in Frankfurt am Main gilt hierbei als Leuchtturm-Projekt. Angestrebt wird eine Platin-Auszeichnung der LEED-Zertifizierung. Hierfür werden derzeit Maßnahmen zur stärkeren Nutzung von erneuerbaren Energien, die effizientere Nutzung sämtlicher Ressourcen im Gebäude sowie die Aufrüstung mit neuester und intelligenter Gebäudetechnik umgesetzt. Hierfür werden monatlich rund 17 Mio. Euro verbaut. Am Ende wird die Maßnahme rund 200 Mio. Euro in Anspruch genommen haben, was sich nach Angaben des Unternehmens jedoch schnell rechnen wird. Der Break-Even wird bereits nach wenigen Jahren erreicht sein. Hinzu kommt die globale Stärkung eines positiven Images der Deutschen Bank durch diese Maßnahme. Rund 1.200 Bauarbeiter sind derzeit damit beschäftigt, den Einzugstermin zum 4. Quartal zu gewährleisten. Hierfür wird voraussichtlich bald auf einen 24-Stunden Baustellenbetrieb umgestellt.

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